Angststörungen, Phobien, Panikattacken

Fachartikel von Robert Riedl

In Österreich sollen etwa 1,2 Millionen Menschen an so genannten Angststörungen leiden. Eigentlich ist Angst ein lebenswichtiges Grundgefühl: es ähnelt einem emotionalen Alarmmodus, der uns vor Bedrohungen warnt. Gewisse Ängste können aber belastend sein, weil sie das Leben einschränken.

Wobei kann Psychotherapie im Gehen helfen?

Psychotherapie im Gehen bezieht den Körper in den therapeutischen Prozess ein. Schließlich ist der positive psychische Einfluss von Bewegung gut erforscht. Regelmäßiges Gehen verbessert etwa Stimmung, Schlafqualität, Selbstvertrauen und Selbstwert.

Fest steht auch, dass Gehen und Naturerleben das Auftreten von Depressionen, Ängste und Stress verringern. Gefühle der Hoffnungslosigkeit und sogar Suizidgedanken können sprichwörtlich vergehen, wenn man in die freie Natur geht. Gehen an sich ist also bereits eine Therapie.

Wie sich Gehen, Spazieren oder Wandern auf unsere seelische Befindlichkeit auswirkt

Unbestreitbar gibt es zwischen psychischen und körperlichen Phänomenen Wechselwirkungen. Charles Schulz, der Erfinder der "Peanuts", hat dies mit der sogenannten Charlie-Brown-Übung humorvoll dargestellt. "Wenn du deprimiert bist", sagt Charlie Brown einmal, "ist es sehr wichtig, stark gebeugt dazustehen. Das Verkehrteste wäre, mit erhobenem Kopf und aufrecht zu gehen."

Tatsächlich geht psychisches und physisches Geschehen ineinander über. Vereinfacht könnte man sagen: "Wie man geht, so ergeht es einem; und wie es einem ergeht, so geht man."

Gesamtheitliche Psychotherapie: Einheit von Körper, Geist, Seele und Herz

Gesamtheitliche Psychotherapie erfasst Personen in ihrer Einheit aus psychischen, biologischen, sozialen und ökologischen Prozessen. Psychotherapie im Gehen ermöglicht so eine ganzheitliche Erfahrung für Körper, Geist und Psyche. Im therapeutischen Gehgespräch wird unsere Leib-Seele-Ganzheit noch erlebbarer und innerhalb der Natur spürbarer.

Phobien, Angst- und Panikstörungen – im Video erklärt

Lehrvideo und Fachartikel von Robert Riedl

In Österreich sollen etwa 1,2 Millionen Menschen an Angststörungen leiden, d.h. sie erleben Ängste, die in ihrer Stärke nicht angemessen sind. Aus meiner Berufserfahrung weiß ich, das unangemessene Angstgefühle bzw. eher nicht normales Angsterleben gut therapierbar sind. 


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